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For the Love of a Rose

Summary:

Gerald geht die ganze Geschichte auf die Nerven, aber wenigstens findet er einen Ritter an seiner Seite, welcher das Leben in Wyzima etwas aufhellt.

Notes:

Die Geschicht spielt mit dem Orden als Verbündeter (auch wenn ich lieber nur Siegfried hätte, nicht alle Knalltüten dieses Vereins). Story bleibt, weitestgehend. Dies sind kleine Randereignisse, was sich dazwischen abgespielt haben könnte ^^

Chapter 1: Chapter 1

Chapter Text

Für die Liebe einer Rose

Chapter 1


Auf seinem Weg zum Druidenhain quatschten ihn die Holzfäller von der Seite an. Einer bat ihm seine gesamten Habseligkeiten an für 200 Orens. Der Hexer sah ihm tief in die Augen. Er hatte beinah Angst, dass er nicht darauf einging. Mit dem Geld in der Hand sprintete er los und wäre beinah von einem Ertrunkenen unter Wasser gezogen worden. Den Menschen musste man einfach immer helfen. Er zog weiter Richtung Holzlager. Aus der Ferne erkannte er ein Lagerfeuer, welches zuvor niemals gebrannt hatte. Männer in roter Rüstung liefen hin und her, sie schienen sich genauso fehl am Platz zu fühlen wie sie auch waren. Zwischen ihnen saß ein einzelner Ritter ohne Helm der durch sein blondes Haar strich. Mit langsamen Schritten nährte sich der Hexer dem Lager und wurde nicht einmal angesprochen. Die beiden anderen Ritter sahen auf, daraufhin drehte sich auch der dritte. Mit einer schnellen Bewegung sprang er auf, bereute es allerdings sofort.
"Aaaaa. Gerald? Wie schön euch zu sehen."
Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielt er sein Bein und versuchte so normal wie nur möglich zu klingen.
"Ebenfalls Siegfried. Was ist passiert?"
"Wir haben eine Gruppe Ertrunkene zerschlagen, ein Echinopsdorn hat mein Knie erwischt."
"Die Wunde muss versorgt werden."
"Keine Zeit für Banalitäten, eine Gruppe Eichhörnchen treffen sich nicht weit von hier mit Händlern. Sie wollen Waffen kaufen. Kämpft mit uns Gerald, Ich ernenne euch zum Kommandant meiner Einheit."
"Ich bin ein Hexer, kein Soldat."
"Das seid ihr, ihr würdet dem Orden der flammenden Rose einen Dienst erweisen. Wir würden in eurer Schuld stehen."
"Wer sind die Händler?"
"Sie sind Schmuggler und Diebe, ihr Name leitet sich vom elfischen Wort für Habgier ab."
"Na gut, aber ich tue dies nicht für den Orden. Ich werde deine Männer anführen. Bleibt und kümmert euch um eure Verletzungen."
"Habt dank."
"Hmm."

~Ƣ~


Vier Männer hängten sich an die Fersen des Hexers. Auf dem Golem Friedhof erkannte er die Scoia'tael aus dem Lager, als sie ihn erkannten flog sofort der erste Pfeil. Die Elfen hatten ihn schon vorher nicht gemocht, wie er durchs Lager schlich und ihre Kräuter pflückte. Jetzt wollten sie ein Zeichen setzen und die Menschen bezwingen. Sie waren nicht wehrlos und der Hexer zwischen ihnen schwang seine Klinge ohne Rücksicht auf Verluste. Die Bogenschützin, die ihn vorher noch mit ihrer Pflanzenkenntnis bloß stellen wollte, spürte den Stahl seines Schwertes als letztes.
"Alles erledigt, kehren wir zurück."
Die Männer liefen weiterhin mit gezücktem Schwert, als würden sie geradewegs in die nächste Gruppe laufen. Gerald ging gelassen ins Lager zurück.
"Wie ist es gelaufen?"
"Der Friedhof beherbergt jetzt auch Elfen und Zwerge."
"Ich wusste ihr seid der Richtige, mein Vertrauen in euch hat mich nicht im Stich gelassen."
"Natürlich. Ich werde mich wieder auf meinen Weg machen. Bis später."
"Mag deine Reise sicher sein Gerald."

~Ƣ~


Dank dem Druiden hingen Gewitterwolken über dem Sumpf. Der Fährmann konnte es gar nicht erwarten endlich zu verschwinden. Die Abenddämmerung legte sich über Wyzima, die Torwächter entzündeten bereits die Fackeln, hatten aber noch ein Lächeln für den bekannten Hexer übrig. Das Wetter wurde immer ungemütlicher es begann zu regnen und die Straßen verwandelten sich in Dreckflüsse. Aus dem Augenwinkel sah er rote Roben die Richtung Kirche gehen, an ihrem Ende ein blonder Ritter der sich an einem Fass abstützte. Die anderen verschwanden hinter den großen Toren, während der einzelne versuchte sich zusammen zu nehmen.
"Ihr hättet meinen Rat ernst nehmen sollen, jetzt könnt ihr nicht mal mehr laufen."
"Gerald? Ich…die Heiler sind mit den Kranken beschäftigt. Ich kann sie nicht von ihrer Arbeit abbringen."
"Heiler sollten sich um die Lebenden sorgen, nicht um die die ohnehin sterben werden. Kommt Siegfried."
Der Ritter hatte keine Zeit Ausflüchte zu suchen und als der Hexer schon sein Gewicht im Arm hatte, sagte er auch nichts mehr. Es waren nur wenige Meter bis zu seinem Zimmer und Gerald merkte wie mit jedem Meter der Ritter weniger mithalf. Seine Augen waren beinah geschlossen, er stolperte nur noch von einem auf den anderen Fuß. Als sie vor dem Tor standen hing er nur noch an seiner Schulter.
"Ihr habt sicher nicht daran gedacht die vergifteten Stacheln zu entfernen?"
Siegfried rutschte weiter von seiner Schulter.
"Für einen belesenen Ungeheuer Töter war das dumm."
Der Hexer ließ ihn auf sein Bett fallen und machte sich ein erstes Bild von der Wunde. Drei tiefe Stacheln genau unterhalb des Kniegelenks und jede Menge Dreck und zerfetzter Stoff der Rüstung.
"Ich bin kein Heiler, also wird das etwas mehr wehtun."
Siegfried erwiderte nichts, er war bereits im Land der Träume. Gerald begann mit der Rüstung, der Stoff und der Schlamm, was blieb waren die Pflanzenteile. Ein Lappen zwischen den Zähnen, drei Flaschen Pflaumenschnaps und ein kräftiger Zug waren seine einzigen Materialien. Er zog sie alle drei mit einem Mal raus. Siegfried schreckte hoch und schrie durch das Tuch. Seine Hände verkrampften in den Lacken auf denen er lag und er versuchte sich zu beherrschen. Schwer Atmend legte er seinen Körper wieder ab und konzentrierte sich auf den Schmerz.
"Ihr hättet sie viel schneller versorgen sollen, seid froh, dass ihr es bis in die Stadt geschafft habt, das Gift hätte euch töten können."
"Ihr wacht über mich. Noch nie wurdet ihr nach einer so kurzen Zeit wieder in der Stadt gesehen."
"Ich habe Arbeit in der Stadt, es war eine glückliche Fügung das ich euch traf. Ich habe euch einen Trank gegen das Gift verabreicht, die Schlaffheit sollte bald nachlassen. Ich werde die Wunden jetzt zunähen, macht euch bereit."
Er machte keine Geräusche mehr nur sein schneller Atem und seine zusammengekniffenen Augen zeichneten den Schmerz ab den er gerade erlitt. Der Hexer zerbiss den Faden und schmiss die Nadel zu den blutbefleckten Tüchern, in der Zwischenzeit war der Ritter wieder still geworden. Auf seiner Stirn zeichneten sich Schweißtropfen ab die im Licht des Kamins gelblich glänzten. Gerald nahm einen Schluck Schnaps und beugte sich nach vorn.
"Siegfried ihr könnt jetzt nicht einschlafen, ihr dürft euch nicht entspannen, dann sterbt ihr! Die Dosis in eurem Blut ist noch zu hoch!"
Mit einem Klapps auf die Wange holte er ihn zurück. Schläfrig blinzelte er dem Hexer entgegen.
"Die ewige Flamme schuf euch ihre Wärme zu verbreiten…"
"Das hat sie. Komm, sieh mir in die Augen Siegfried. Es könnte gleich etwas brennen."
Er stopfte den Stoff in seinen Mund zurück und kippte einen großen Schluck Pflaumenschnaps über die Wunde. Siegfried lief Rot an und seine Adern wurden sichtbar.
"Hmmmm!"
"Tut mir Leid, aber das war eure eigene Schuld und ich werde euch nicht sterben lassen."
Gerald stand auf und wusch sich seine blutigen Hände in einem alten Holzeimer.
"Wa-ser."
Die Flasche stand genau vor dem Ritter er müsste sich nur nach vorn lehnen und sie nehmen. Aber er lag mit geschlossenen Augen da und machte nichts mehr. Der Hexer reichte ihm die Flasche rüber und er fing an zu blinzeln.
"Keine Sorge, das ist nicht das verseuchte Wasser aus dem Brunnen. Nur Tafelwasser, das gleiche habe ich zum Reinigen deines Beins verwendet."
Seine Hand zitterte doch sie nahm das Glas. Die Augen des Ritters waren glasig und starrten die ganze Zeit in seine.
"Was ist?"
"Ihr sagtet ich solle in eure Augen sehen…"
"Ihr solltet nur nicht einschlafen."
"Nein, ich…dachte nur. Ich habe noch nie solche Augen gesehen. Sie sind nicht wie die Augen der Menschen oder der Anderlinge."
"Das sind sie nicht, ein Merkmal der Hexer die alle Stufen überlebt haben sind die mutierten Augen."
"Sie sind die einer Katze, seht ihr mit ihnen wie sie?"
"Nein, aber ich kann einen Trank einnehmen, dann kann ich wie sie sehen."
"Euer weißes Haar ist auch eine Mutation oder?"
"Ja, es ist eine Erscheinung die die Leute sofort erkennen. Sie haben mir den Namen 'Weißer Wolf' gegeben."
Siegfried lächelte und schloss seine Augen wieder.
"Eine sehr schöne Mutation, genau wie eure Augen. Diese Farbe ist die eines milden Herbsttages in der Natur."
Gerald erstarrte. Durch seine Mutationen hatte er zahlreiche Namen, die von den Leuten mit Freuden auch in seiner Nähe gerufen wurden. 'Missgeburt' 'Bastard eines Dämon' und viele mehr. Viele bezeichneten sie als auffällig oder speziell, aber an was er sich mit Sicherheit erinnern würde, wäre das Wort 'schön'. Nicht mal Triss hatte so etwas gesagt, er fragte sich ob sie das früher getan hatte. Durch seine Amnesie wusste er nicht mehr wer sie wirklich war oder die Zwerge, die mit ihm wie Familie sprachen.
"'Schön' ist etwas was ich bisher nie hörte."
"Vielleicht nicht, aber ich sehe euch so. Ungeachtet eures Seins, ist es keine Verunstaltung. Es ist ein Teil von euch, wisst ihr wie ihr vorher aussaht?"
"Wie ein gewöhnlicher Bauersjunge. Ich erinnere mich nicht."
"Es ist nicht von Bedeutung, nehme ich an. Menschen urteilen viel zu schnell über ein Wesen, sogar über ihresgleichen."
"Das tut ihr nicht. Ich bemerkte es schon in der Kanalisation, es kam mir komisch vor, als ihr eine Zusammenarbeit vorgeschlagen habt."
"Das ist es was mir im Orden viele Feinde beschert, sie sind blind durch ihr Urteil."
"Bleibt wie ihr seid Siegfried, ihr seid die Flamme zwischen den ausgebrannten Kerzen."
Siegfried lachte, es war ein leises und auch schnell schmerzhaftes Lachen.
"Eine guter Bildspruch. Ich sehe mich eher als die kleine Flamme die noch Angst hat alles in Flammen zu setzten."
"Jeder Krieg ist es wert verhindert zu werden. Es gibt genug Leid in der Welt.

Siegfried?"
Der Ritter hatte die Augen zu und antwortete nicht. Auf ein Rütteln und seinen Namen kam ebenfalls keine Reaktion. Langsam verlor Gerald seine gelassene Stimmung und sein Puls stieg. Puls, das war ein guter Gedanke, er lehnte sich vor um mit der Hand an seinen Hals zu kommen. Der Schlag war langsam aber spürbar, je länger er ihn fühlte je schneller wurde er. Vertieft in den Rhythmus der Ader, zuckte er zusammen als etwas seine Stützhand anfasste. Die Hand, die eben noch verkrampft an dem Betttuch gehangen hatte, lag jetzt auf seiner.
"Ich sagte doch du sollt die Augen nicht schließen."
"Ich muss kurz bewusstlos gewesen sein."
"Wirklich? Es fühlte sich mehr wie geplant an, dein Herz hat dich verraten."
Der blasse Ritter öffnete seine Augen einen Spalt und lächelte müde. Der Hexer blieb in seiner kalten Mimik.
"Das hat es oft gemacht, aber es hat sich später steht's als richtig herausgestellt. Doch ich hatte niemals eine Entscheidung die mein gegenüber gefühlt hat."
"Für alles gibt es ein erstes Mal."
Er wollte sich wieder auf den Holzhocker zurücksetzen, was ihm ein enttäuschtes Gesicht bescherte. Seine linke Hand war unter Siegfrieds gefangen, er ließ sie nicht wegrutschen.
"In etwa einer Stunde solltet ihr euch bedenkenlos schlafen legen können. Das Gift sollte dann neutralisiert sein."
Es verschaffte dem Blonden kein Lächeln, sein Blick ruhte weiterhin auf dem Hexer. Dieser sah auf die Hände und zog seine kräftig zurück. Mit einem kurzen Blick zurück zu Siegfried umfasste er seine und hielt sie so fest, dass seine Finger Weiß wurden.
"Ihr seid kein besonders gläubiger Ritter oder?"
Sein Gesicht strahlte wieder mit einem kleinen müden Lächeln.
"Ich glaube an ihre Lehren, aber alle in Worte festgehaltenen Regeln sind weltlich. Die Flamme braucht keine Schreiber um ihre Anhänger zu berühren."
"Ich schätze die körperliche Berührung mehr als die bloße Vorstellung."
Der Hexer erhob sich von seinem Platz und stieg auf das Bett. Die gelblichen, vertikalen Schlitzaugen verschlangen die menschlichen Blauen. Siegfrieds Zimmer neben der Kathedrale würde vielleicht ein Ort werden an dem seine größte Sünde passierte, aber damit wird er leben können. Er hatte den Hexer lange beobachtet, seine Handlungen, seine Weise die Welt zu sehen. Er wollte diesen Mann besser kennen, ihn für die gute Sache begeistern. Aber nicht jetzt, nicht heute, jetzt war er sein. Für heute diente er nicht dem Orden.
Es war so lange her, zu lange. Der Hexer über ihm strich seine Arme nach oben und stützte sich an beiden Seiten seines Kopfes ab. Siegfried hielt beinah den Atem an und konnte nur in das Gesicht starren, das ihm immer näher kam. Kurz vor dem Berühren blieb es stehen. Er sah auf die leicht offenen Lippen, vernarbt und nur eine Federbreite weg von seinen. Der Hexer wartete auf seine Reaktion, er beobachtete seine Blicke und unsicheren Bewegungen. Er wusste nicht was er tun sollte, es sollte weitergehen. So strich er durch die langen, weißen Strähnen des Mutanten. Über seine Ohren, seine Narben auf den Wangen bis zu seinen Schultern und zurück zum Nacken. Mit seinen Händen drückte er seinen Kopf, die Millimeter die es bis zur Berührung brauchte, zu sich. Die Bartstoppeln kratzten an seinen entlang und der Geschmack von Schnaps lag auf seinen Lippen. Gerald tat anfangs nichts, bis Siegfried an seinem Hemd zog. Wie aus einer Trunks erwacht pressten seine Lippen auf seine. Seine Zunge führte Kunststück von und mischte diese mit Feuchtigkeit und Leidenschaft. Luftholen war beinah unmöglich die küsse gingen beinah nahtlos ineinander über. Mit einem lauten Klirren vielen Geralds Schwerter zu Boden und der Ritter öffnete die Augen. Die sonst so blassen Wangen waren Rot und strahlten Wärme aus. Die sonst schlitzartigen Linsen waren weit offen und dominierten die Augen. Wie ein Jäger der sich auf seine Beute stürzt, eine Beute die drauf und dran war sein Hemd zu zerstören. Er kniete noch über dem Ritter was seine Hände vom Geschehen ausschloss. Ein weiterer Kuss diente als Ablenkung. Gerald schob ein Knie zwischen die Beine des Ritters und machte Raum für seinen Körper. Mit einer einzigen schnellen Bewegung legte er sich ab und presste sich gegen Siegfried. Dieser stöhnte, machte seine Beine weiter auf und hob seine Hüfte gegen die des Hexers. Er zog den Ausschnitt seines Hemds nach unten bis über seine Brust und küsste seine Nippel. Die rauen Bartstoppeln kratzten über die empfindliche Haut, zusammen mit der Zunge die ihre Kreise zog wurde er langsam verrückt. Es wurde immer wärmer im Raum und er war sich sicher es lag nicht an dem Gift in seinen Adern. Kräftige Hände hielten ihn nah an dem Körper des anderen und schoben sein Hemd immer weiter nach oben. Dann war sein Blick kurz unterbrochen und das Kleidungsstück flog in die andere Ecke des Zimmers. Er wusste nicht wohin mit seinen Händen, eine an Geralds Schulter die andere durch die langen, weißen Haare. Langsam kam sein Gesicht wieder auf Siegfrieds Höhe. Seine Pupillen geweitet wie ein Tier das bereit zum Angriff war.
"Offenbar doch nicht so geplant."
"Ich dachte nicht euch so weit zu bekommen, huh."
"Ich bin nicht scheu und wisst ihr was?"
Er steckte seine Hand in Siegfrieds Hose und umfasste seinen Penis. Das massieren seines Fleisches ließ Siegfrieds Kopf ins Kissen schmettern. Seine Kehle ausgestreckt holte er Luft.
"Ahh… huh, wa… was?"
"Ihr musst mich nicht mal bezahlen. Und meinem Eindruck nach würdet ihr niemals eine Hure anheuern."
"Flamme… macht weiter, bitte."
"Ein Ritter bittet einen Mutanten etwas zu tun? Selten gehört."
Mit einer langsamer Bewegung glitt die raue Hand über seine Länge und wieder hoch. Zwischen seinen Zähnen rollte er Nippel des Menschen und leckte dann über die gerötete Haut.
"Ihr seid ein Sünder Siegfried. Sich den Gelüsten der Lust hinzugeben. Euer Priester wird euch sicher die Hölle vorpredigen."
Der Ritter langte nach oben und zog den Hexer in einen Kuss, der nur Zähne und Zunge war. Seine Hand umfasste Geralds. Gemeinsam erreichten sie die Schwelle an dem seine Zurückhaltung brach. Er kam auf seinen Bach und Teile seiner Brust. Nachdem er langsam wieder klar sehen konnte, erkannte er das lange, weiße Haar neben seinem Gesicht, dann fühlte er den Biss in sein Ohrläppchen.
Jahre der Einsamkeit waren wie weggeschwemmt, die Verluste, die Entsagungen, sie verloren sich im Nichts als dieses andere Wesen so nach bei ihm war, dass er den Atem an seinen Lippen fühlte. Er legte seine Hand auf seinen Hinterkopf und er legte seine Stirn an die des anderen. Nach einer kurzen Pause öffnete er seine Augen und sah ein stilles Lächeln des Hexers. Nie hatte er ihn lachen sehen, es verleite ihm eine viel freundlichere Erscheinung. Die Katzenaugen waren noch geschlossen und er genoss jede Sekunde die er dieses Bild sah. Als sie sich öffneten verschwand auch der Zauber.
"Ihr wollt mich doch nicht etwa hier behalten?"
"Und wenn ich es wollte?"
"Dann solltet ihr baden."
"Gut."
Er wollte sich gerade aufrichten als ein stechender Schmerz ihn an sein Bein erinnerte. Eine Hand auf seiner Brust drückte ihn wieder nach unten.
"Bleibt. Ich werde das machen, ich habe mir nicht die Arbeit gemacht damit ihr jetzt die Wunde aufreißt."
Er nahm einen Lappen und tränkte ihn in Wasser. Mit dem Stoff strich er über seinen Körper. Das kalte Wasser auf seiner Haut ließ ihn leicht zittern. Dann wurde ihm eine Decke über den Kopf geworfen.
"Ihr solltet schlafen, Morgen geht ihr zu einem richtigen Heiler. Und falls ihr irgendwann wieder Ungeheuer zu erschlagen habt, wisst ihr das es einen Hexer in der Gegend gibt der diese Aufgaben mit Freuden übernimmt."
Siegfried versuchte seinen Kopf von der Decke zu befreien und sah den Mutant an der Tür stehen.
"Gerald?"
Die gelben Augen drehten sich zu ihm und warteten auf eine Frage. Er war sich nicht sicher was er gerade wollte deshalb antwortete er ironisch.
"Aber nur gegen ausreichend Bezahlung?"
Schneller als ein Blitz zog er eine Mundseite nach oben in ein schräges Grinsen und ließ es wieder verschwinden.
"Nur gegen ausreichend Gold und die Dankbarkeit des Orden… und eure.
Er öffnete die Tür und verschwand in die Nacht. In den Berichten der Nachtwächter war von einem Kampf in einem Lagerhaus die Rede.